Nadeldrucker

    Nadeldrucker sind Anschlagdrucker (Impact Printer) und unverwüstliche Arbeitstiere. Für die gängigsten Einsatzbereiche finden Sie bei uns im Online-Shop verschiedene Nadeldrucker und können auch das Verbrauchsmaterial, also die passenden Farbbänder für Nadeldrucker kaufen.

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    Epson LQ-680 Pro

    Epson LQ-680 Pro

    Nadeldrucker

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    Epson LX-350

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    Epson LQ-2190

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    Epson LQ-690

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    Epson PLQ-20

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    Epson LQ-630

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    OKI ML6300 FB-SC 24-Nadeldrucker
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    Nadeldrucker haben unter allen Druckertypen den geringsten Seitenpreis und verfügen über unzählige Möglichkeiten beim Papiermanagement. Sie können Einzelblatt- und Endlospapier gleichzeitig verarbeiten. Bei geradem Einzug (Flachbettdrucker), sind auch dickere Materialien bedruckbar, wie Etiketten, Briefumschläge sowie diverse Sonderformaten. Unübertroffen sind ihre Zuverlässigkeit und ihre Fähigkeit, Papier auch mit Durchschlägen zu bedrucken. Niedriger Stromverbrauch und die Ausdauer der Farbbänder machen diese Drucker für umweltbewusste Kunden interessant.

    Trotz der vielen Vorteilen, befassen sich nur noch wenige Hersteller mit diesem Druckertyp. In unserem Online-Shop finden Sie aber die ersten und heute noch wichtigsten Marken.


    Geschichte, Anwendung und Eigenschaften

    Das Jahr 1968 war das Geburtsjahr der Nadeldrucker mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Oki und Epson. Während Oki als hochwertiger B2B-Lieferant seinen ersten „Zeilendrucker“ DP100 gemeinsam mit einer amerikanischen Firma entwickelte und als Peripheriegerät (Computerdrucker) für kleine bis mittlere Computer verkaufte; entwickelte Epson, damals noch unter dem Namen Seiko, anlässlich der Olympiade 1964 in Tokio einen ersten elektronischen Minidrucker, der dann weiterentwickelt und größer als EP-101 im Jahr 1968 in Serie ging.


    In den 1980er Jahren waren Nadeldrucker vor allem in SOHOs (Small Office Home Office) weit verbreitet, sind es heute fast nur noch Ämter, Arztpraxen, Banken und Sparkassen mit Kassengeschäft, die Nadeldrucker kaufen. Man trifft auf sie jedoch auch beim Zoll, im Reisebüro als Ticketdrucker, bei der Bahn als Fahrkartendrucker oder Fahrscheinentwerter, an Kaufhauskassen drucken sie Bons und an Parkautomaten Parkscheine. Wichtig sind sie vor allem dort, wo mit Durchschlägen gearbeitet werden muss, wie zum Beispiel bei Lieferscheinen in mehrfacher Ausführung bei Speditionen und im Logistikbereich allgemein.


    In der Industrie werden sie häufig als sogenannte „Protokoll- und Rechnungsdrucker“ genutzt, die den aktuellen Status einer Maschine, Produktion oder eines Systems zu einem bestimmten Zeitpunkt fälschungssicher und meist monochrom protokollieren. Sie trotzen dabei fast jeder Temperatur und Umgebung.


    Ein weiterer großer Vorteil dieses Druckertyps ist die Tatsache, dass viele verschiedene Papierdicken und Dokumentenarten bedruckt werden können. Ausweispapiere und Sparbücher sind ebenfalls mit Nadeldruckern bedruckbar. Ideal sind sie für Arztrezepte, Belege, Dokumente und Quittungen in mehreren Ausführungen, Tickets und dort, wo jegliche Art von vorgedruckten Formularen ausgefüllt werden müssen. Man kann in mehreren Spalten ausgeben und das bis zum Papierrand. Das macht Nadeldrucker dort sinnvoll, wo viel auf eine Seite muss.


    Moderne Nadeldrucker können heute in ein Netzwerk eingebunden werden und besitzen eine klassische parallele IEEE-1824-Schnittstelle und einen USB-2.0-Anschluss. Sie sind immer noch sehr beliebt, denn die Ausdrucke sind dokumentenecht und fälschungssicher. Man kann mit ihnen Durchschläge erstellen, wie zum Beispiel einen Krankschein in der Arztpraxis mit einer Kopie für den Arbeitgeber und einer für die Krankenkasse. Veränderungen auf dem gedruckten Dokument sind unmöglich, denn das würde sofort auffallen.


    Die Funktionsweise

    Elektronisch angesteuerte Nadeln hämmern wie kleine Meißel auf ein Farbband. Das Farbband kann entweder aus mit Tinte getränkten Textilbändern bestehen oder aus Karbonbändern. Durch das Schlagen der Nadel auf das Farbband wird an dem Druckpunkt die Farbe auf das dahinterliegende Druckmedium übertragen. Das funktioniert ähnlich wie bei der Schreibmaschine, nur dass dort das gesamte Zeichen durchgedrückt wird. Bei Nadeldruckern entstehen die Zeichen aus einzelnen Druckpunkten. Es gibt es einen Druckkopf, der auf einer Schlittenhalterung befestigt ist und sich hin und her bewegt. Zwischen dem Druckkopf, in dem sich die Nadeln befinden, und dem Druckmedium ist das Farbband gespannt. Während sich der Druckkopf horizontal über das Papier bewegt, schlagen einzelne Nadeln mit enormer Geschwindigkeit gegen das Farbband. Dies geschieht durch die elektromagnetische Aktivierung der Auslöser-Platte, die wiederum hinter dem Druckmedium liegt. Dadurch entstehen auf dem Medium einzelne Farbpunkte. Sie sind vertikal und horizontal angeordnet und bilden die Zeichen, matrixartig. Aus diesem Grund werden diese Drucker auch als Matrixdrucker bezeichnet.


    Arten von Nadeldruckern

    - nach Nadelanzahl

    Die Nadeldrucker werden nach Nadelanzahl unterschieden in Drucker mit 7, 8, 9, 12, 18, 24 oder maximal 48-Nadeln. Dabei lässt sich verallgemeinert festhalten, dass Nadeldrucker mit 48 Nadeln über das schönste Schriftbild verfügen. Die Durchschlagsqualität leidet bei zu hohen Nadelzahlen, d. h. je mehr Nadeln, je weniger Durchschläge. Am weitesten verbreiteten sind

    • 9-Nadel-Drucker,
    • 24-Nadel-Drucker und
    • 48-Nadel-Drucker

    - nach Druckgeschwindigkeit

    Die Druckgeschwindigkeit wird bei Nadeldruckern in Zeichen pro Sekunde angegeben und nicht, wie bei anderen Drucker in Seiten pro Minute. Sie hängt vom Druckertyp und von der Druckqualität ab. Mit je weniger Nadeln gedruckt wird, umso höher ist die Druckgeschwindigkeit. Anders ausgedrückt, je niedriger das Druckergebnis (je grober gerastert), umso schneller kann ein Nadeldrucker arbeiten. Ein wichtiges Kriterium bei der Angabe der Druckgeschwindigkeit ist die Schriftgröße. Nicht alle Hersteller beziehen sich hier auf die bei Nadeldruckern übliche Schriftgröße von 10 cpi (characters per inch = Zeichen pro Zoll), sondern geben eine kleinere Schriftgröße an und suggerieren damit eine höhere Geschwindigkeit. Die Schnelligkeit des Ausdrucks wird auch durch den Druckmodus bestimmt (Schnellschrift oder Schönschrift) und die eingestellte Schriftart (meistens Sans Serif oder Fonts Roman).


    - nach Druckmodi

    • Draft-Modus
      das bedeutet „Entwurfsmodus“ (Schnellschrift). Hier wird mit einem sehr groben Raster gedruckt. Die Qualität reicht aus, um Formulare und Lieferscheine mit den nötigen Daten auszufüllen. Manche Modelle besitzen sogar einen High-Speed-Draftmodus. Dabei wird bidirektional gedruckt, also der Druckvorgang vollzieht sich bei jeder Bewegung des Druckschlittens, von links nach rechts und zurück.
    • NLQ-Modus
      Bear Letter Quality oder Korrespondenzqualität, also nah an der Qualität, die für einen Brief von Nöten ist. Die waagerechte oder horizontale Auflösung bleibt dabei gleich. Eine Veränderung gibt es in beim Zeilenvorschub, der sich nur um einen halben Nadeldurchmesser versetzt. Dadurch entsteht in der nächsten Zeile ein Überdruck des Punktes aus der Vorzeile. Die Zwischenräume zwischen den Punkten werden vermieden und in dieser Weise die senkrechte oder vertikale Auflösung optimiert. Das Schriftbild erscheint homogener. Ein Ausdruck benötigt allerdings bis zu viermal mehr Zeit als beim Draftmodus, da meistens auch nur in eine Richtung (unidirektional) gedruckt wird.
    • LQ-Modus
      Den LQ-Modus, also die Letter Quality (Schönschrift), kommt nur bei Nadeldruckern mit sehr hoher Horizontalauflösung vor, bei denen die Nadeln im Druckkopf sehr schnell und präzise angesteuert werden können.

    An vielen Modellen kann man mittels DIP-Schalter den Modus wechseln und ist so noch flexibler beim Einsatz.


    Der Farbdruck mit Nadeldruckern

    Mit dem Aufkommen der 24-Nadel-Drucker konnte man auch farbig drucken. Das wurde durch einen Hebemotor und einer Kartusche mit übereinanderliegenden, farbigen Bändern realisiert. Ein etwa 2,5 cm breites Band besteht dabei aus vier Streifen in den Farben Schwarz, Blaugrün, Purpur und Gelb (CMYK). Je nachdem, welche Farbe gedruckt werden soll, hebt der Motor das Band in die richtige Position. Obwohl das Farbband selbst nur 4-farbig ist, kann ein solches Gerät bis zu 7 Farben darstellen, indem die gleiche Position mit einer anderen Farbe überlagert wird. So entsteht beispielsweise ein orangefarbener Ton aus einem Punkt in Gelb, auf den ein zweiter Punkt in Purpur gedruckt wird.


    Egal ob mehrfarbige oder monochrome Farbbänder, die Kapazität wird immer in Zeichen angegeben. Ein besonders langlebiges monochromes Farbband, das für ungefähr 10 Millionen Zeichen ausreicht, hält die Druckkosten gering. Hier, bei Printer Care können Sie zu Ihrem Drucker auch passende Farbbänder für Nadeldrucker kaufen.


    Nadeldrucker Vorteile Nadeldrucker Nachteile
    • bis zu sieben Drucknutzen (ein Original und sechs Durchschläge) in einem Druckvorgang
    • sie sind zuverlässig, robust und sehr langlebig und erfordern wenig Wartung
    • anspruchsvolle Einsatzmöglichkeiten (Büro, Verwaltung, Logistik und Industrie): Sie sind auch in staubiger und feuchter Umgebung, bei starker Hitze oder Kälte gut einsetzbar, wie z. B. auf Baustellen oder in Werkshallen
    • Gedrucktes ist dokumentenecht und fälschungssicher, da jede Änderung am Ausdruck sofort auffallen würde
    • flexibles Papiermanagement: Endlos und Einzelblatt möglich, auch dickere Materialien
    • Die Betriebskosten reduzieren sich auf die Anschaffung neuer Farbbänder sowie den sparsamen Strombedarf
    • Randloses Ausgeben möglich, von der ersten bis zur letzten Zeile, vom linken bis rechten Rand (bessere Papierausnutzung)
    • Bei geringer Nadelzahl sehr geringe Auflösung
    • Kann nicht alle Zeichen und drucken
    • Beschränkung auf wenige Schrifttypen
    • keine Grafiken bzw. nur sehr einfache
    • Farbig zu drucken ist nur eingeschränkt möglich
    • Lange Seitendruckdauer, eher bei älteren Modellen
    • Die Preise liegen im mittleren und oberen Bereich von Druckern, da die Nachfrage und Produktion geringer geworden ist.

    Mythos "Ausspionieren von Nadeldruckern"

    Vor Jahren gab es einmal ein Experiment der Universität des Saarlandes, bei dem die Nadeldruckergeräusche aufgezeichnet wurden. Diese wurden anschließend mithilfe eines Programms mit vorher gespeicherten Geräuschen eines Nadeldruckers bei der Ausgabe bestimmter Worte verglichen haben. Dabei erkannte das Programm 70 Prozent der Worte. Bei Zahlen, wie zum Beispiel der Bankleitzahl funktionierte es nicht, denn Geräuschmuster einzelner Zeichen sind schwer bis gar nicht identifizierbar. Damit ist das ein Mythos.


    Allerdings sind heute auch die Nadeldrucker in Netzwerken eingebunden, die gut geschützt sein müssen. Doch dafür gibt es in den Unternehmen Datenschutzbeauftrage und Netzwerkexperten. Sollten Sie beim Einbinden Ihres Druckers Unterstützung benötigen, wenden Sie sich gern an unser kompetentes Fachpersonal, das direkt bei Ihnen vor Ort die Druckerinstallation vornimmt.


    Weiterführende Links

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