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    GDI Drucker

    Ist von einem GDI Drucker die Rede, handelt es sich dabei um ein Gerät, das mittels einer speziellen Programmschnittstelle von Windows funktioniert. Die Abkürzung steht dabei für Graphics Device Interface und bedeutet, dass mittels dieser Schnittstelle Grafikarte und Drucker angesteuert werden.


    Was ist ein GDI Drucker?

    GDI Drucker sind in der Regel Laserdrucker, die über eine spezielle Windows-Komponente verfügen, die als Programmierschnittstelle dient und über die Drucker und Grafikkarten miteinander kommunizieren. Die Rechenleistung wird dabei nicht vom Drucker selbst zur Verfügung gestellt, sondern durch den PC gewährleistet.


    GDI Drucker

    © Denis Belyaevskiy | Shutterstock.com



    Graphics Device Interface zur Druckaufbereitung

    Ein GDI Drucker verlegt die komplette Aufbereitung eines Druckauftrages - egal ob Dokumente oder Bilder - auf den PC selbst. Seine CPU berechnet quasi das Bild der zu druckenden Seite, ausgehend vom Druckertreiber. Ist dieser Vorgang abgeschlossen, wird die fertige Seite als Bitmap zum Ausdruck vorbereitet und an den Printer gesandt. Damit ist klar, dass der Drucker selbst gar keinen Prozessor benötigt. So ist zu erklären, dass GDI Drucker in der Herstellung und später auch im Verkauf zu den günstigen Geräten gehören.


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    GDI benötigt weniger Elektronik

    Druckwerke von Laserdruckern benötigen individuelle Rasterdaten, um den Ausdruck perfekt umsetzen zu können. Kommt ein Drucker mit Graphics Device Interface zum Einsatz, funktioniert dies über das Betriebssystem des Computers selbst. Weil einfach vorberechnete Bilddaten auf das Papier gedruckt werden, die vom Computer selbst noch erzeugt und berechnet werden, ist beim Drucker selbst weniger Elektronik gefragt. Ein eigener Bild-Prozessor fehlt komplett, dafür haben viele GDI Drucker einen sogenannten Raster Image Processor (RIP) verbaut. Dieser ist eine spezielle Hardware bzw. auch manchmal eine Kombination aus Hard- und Software, mit der die Daten der Seitenbeschreibungssprache wie etwa PDF oder PCL in eine Rastergrafik umgewandelt werden können. Diese werden dann auf den Laserdrucker weitergeleitet und können dort ausgegeben werden.


    Nachteil der Graphics Device Interface

    Als wesentlicher Nachteil ist zu werten, dass diese GDI Drucker ausschließlich mit einem speziellen Gerätetreiber arbeiten können. Dieser muss vom Druckerhersteller geliefert werden. Viele der Drucker auf GDI Basis sind deshalb vor allem mit gängigen oder älteren Betriebssystemen im Einsatz, da sich Nischenlösungen hier für die Hersteller kaum rentieren. Wer mit einem Linux Betriebssystem arbeitet, muss auf den Einsatz der GDI Drucker verzichten, da es hier keine entsprechenden Treiber gibt. Für MacOS gibt es für einige Modelle eine Lösung in Form von individuellen Treibern. Meist aber muss im Falle der genannten Betriebssysteme auf Open Source Treiber des CUPS-Projekts zurückgegriffen werden. Um hier Unannehmlichkeiten zu vermeiden, sollte beim Kauf von hochwertigen Laserdruckern darauf geachtet werden, dass das Modell PCL, also die Printer Command Language, bzw. Post-Script verarbeiten können. Diese Geräte sind durchaus günstig im Handel erhältlich und können in den meisten Fällen sogar einen Wechsel des Betriebssystems verarbeiten. Damit besteht die Option, dass damit auch ein entsprechender Druckertreiber zur Verfügung steht.


    Längere Verarbeitungsdauer durch GDI

    GDI Drucker haben auch mit dem Nachteil zu kämpfen, dass die Druckaufbereitung meist länger dauert als bei herkömmlichen Geräten. Dies liegt daran, dass die CPU des Computers ja gleichzeitig mit dem Druckauftrag weitere Tasks zu bearbeiten hat. Hier ist auf einen leistungsstarken Mehrkernprozessor im Gerät zu achten, der diesen Umstand der längeren Dauer gut kompensiert. Viele GDI Drucker sind aber auch weniger optimal auf die Zukunft ausgerichtet. Immerhin sind die Treiber der Graphics Device Interface ja auf das jeweilige Gerät abgestimmt. Wer das Treibermodell wechselt, muss der GDI Treiber quasi von Windows neu geschrieben werden. Das ist ein Aufwand, der sich vor allem bei älteren Geräten nicht mehr lohnt und deshalb von den Herstellern gar nicht erst betrieben wird.


    Lösung ist GDI Modus

    Wer beim Kauf von Druckern genau hinsieht, wird feststellen, dass einige PCL-Drucker den sogenannten GDI Modus anbieten. Das bedeutet aber nicht, dass es sich bei diesen Geräten um GDI Drucker handelt. Denn der GDI Modus ist einfach nur dazu da, dass der Druckertreiber die Aufbereitung des Drucks direkt auf den Computer legt, auch wenn der Printer über einen individuellen Prozessor verfügt.



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