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    Typenraddrucker

    Der Typenraddrucker setzt genau wie Typenradschreibmaschine das namensgebende Typenrad ein. Dieses ist drehbar und lässt einen Hammer mit dem entsprechenden Buchstaben auf ein Farbband über dem Papier schlagen. Typenraddrucker waren bis in die 1980er Jahre gängig, unter anderem boten sie die Unternehmen Triumph-Adler und Brother an.


    Typenraddrucker: Funktionsweise

    Ein Permanentmagnet in einem inneren Elektromagneten treibt bei diesem Drucker den Hammer im Typenrad an. Dieses ist auswechselbar, um verschiedene Schriftarten zu ermöglichen. Die Typen (Buchstaben oder Zeichen) sind auf radialen, federnden Armen in einer Ebene auf dem Typenrad angebracht. Das Rad dreht sich und bringt dabei das jeweils gewünschte Zeichen in die Schlageposition. Ein elektromagnetisch betätigter Stift schlägt es gegen das Farbband, welches den Druck auf dem Papier bewirkt. Das Typenrad sollte sich für den Wechsel der Schrift leicht austauschen lassen, allerdings erhöhte der Austausch seinen Verschleiß. Daher verwendeten einige Hersteller wie beispielsweise Brother ein Cartridge-Typenrad, das also von einem Gehäuse ummantelt und daher beim Wechseln geschützt war. Diese Bauart war nur beim Typenraddrucker relevant, weil man hier verschiedene Schriftarten benötigte. Bei Typenradschreibmaschinen hingegen ist liegt das Typenrad offen.


    Typenraddrucker

    © Narin Nonthamand | Shutterstock.com



    Typenraddrucker als Peripheriegerät

    Die Bauart dieses Druckers setzte sich durch, weil Schreibmaschinenhersteller mit dem erforderlichen Know-how die Geräte mit RS-232-Anschlüssen für die frühen PCs ab den 1970er Jahren anboten. Es waren damals sehr nützliche Computer-Peripheriegeräte, wie es auch heute noch jeder moderne Drucker ist. Als für diese Drucker Karbonfarbbänder eingesetzt wurden, erzielten sie ein deutlich besseres Schriftbild als die zeitgleich entwickelten Nadeldrucker. Für geschäftliche Korrespondenz eigneten sie sich daher hervorragend. Da niemand oft das Typenrad wechseln wollte, gab es in jener Zeit viel Geschäftsbriefe mit einem einheitlichen Schriftbild - dem Standardsatz der am meisten verbreiteten Typenraddrucker. Um diesen Zeichensatz an die gängigen PC-Zeichensätze anzupassen, die nicht immer vollständig kompatibel waren, wurden alsbald Treiber- oder TSR-Programme angeboten.


    Leistungsfähigkeit der Typenraddrucker

    Solche Drucker, die heute kaum noch jemand verwendet, können pro Sekunde bis zu 80 Zeichen in sehr guter Qualität drucken. Das ist relativ viel und kommt fast an den Durchsatz heutiger preiswerter Tintenstrahl- oder Laserdrucker heran. Allerdings ist ein Drucker mit Typenrad zwangsläufig fast nicht in der Lage, eine Grafik zu zeichnen. Er kann bestenfalls Linien darstellen, die zum üblichen Zeichensatz gehören (-, _, /, \, |). Damit lassen sich zwar Tabellen darstellen, viel mehr aber nicht. Dennoch konnten die Leistungen der Typenraddrucker in vielen Bereichen genügen, weshalb sie Behörden und auch einige Firmen bis weit nach 1990 noch einsetzten. Bei manchen Briefen vom Finanzamt hat man heute noch den Verdacht, dass dort eines der robusten Geräte nach wie vor seinen Dienst verrichtet. Nachteile dieser Drucker sind die im Ganzen doch eher geringe Geschwindigkeit, die fehlende Grafikfähigkeit und vor allem die hohe Geräuschentwicklung.


    Typenraddrucker: technische Grundlagen

    Typenräder gab es seit dem frühen 20. Jahrhundert, sie wurden später zeitweilig vom Kugelkopf abgelöst. Doch dann entwickelten die Schreibmaschinenhersteller ab den 1970er Jahren das moderne Typenrad mit nur einer geometrischen Ebene und einer senkrecht zur Blattoberfläche ausgerichteten Drehachse. Zunächst galt die Wiedereinführung des Typenrades zu jener Zeit als Rückschritt, doch in Wahrheit war damit der Kugelkopf technisch fortentwickelt worden. Ein Typenrad ist filigraner und leichter als ein Kugelkopf, benötigt bei der Anordnung der Typen auf einer Ebene nur eine Bewegungsachse und lässt sich daher einfacher mechanisch steuern. Auch seine Herstellung ist wesentlich preiswerter gegenüber der Kugelkopftechnik. Drittens bleibt das Typenrad selbst praktisch wartungsfrei (der Kugelkopf nicht). Auch die modernen Schreibmaschinen verwenden nur noch Typenräder. Diese technische Entwicklung machte es naheliegend, in den späten 1970er Jahren Typenraddrucker als bevorzugte Variante für Personal Computer anzubieten.



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