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    Siebdruck - Flexibilität in Perfektion

    Der Siebdruck, ein historisch gesehen relativ junges Druckverfahren, ist eines der vielseitigsten Druckverfahren. Die Vielseitigkeit erstreckt sich vom Druckformat, welches von einigen Zentimeters bis zu metergroßen Drucken reicht, über die bedruckbaren Materialien bis zu den nutzbaren Farben.


    Siebdruck

    © aodaodaodaod | Shutterstock.com



    Geschichte

    Historisch reicht die Geschichte des modernen Siebdruckes in die frühen Jahre des letzten Jahrhunderts zurück. Hier begann der Siegeszug des Siebdruckes unter anderem bei amerikanischen Schilderdruckern und fand in den dreißiger Jahren unter dem Namen »Serigraphie« ihren Weg in die Kunst. Im Gegensatz zu anderen Druckverfahren liegt die Geschichte des Siebdruckes teilweise im Dunkeln. Das Prinzip des Druckes mit einer Schablone, welches seit der Steinzeit Anwendung findet, wird mit dem Siebdruck in die heutige Zeit transportiert.


    Verfahren

    Das Grundprinzip des Siebdruckes ist das Durchdrücken von Farbe durch ein Gewebe, das sogenannte Siebdruckgewebe, auf das zu bedruckende Gut. Deshalb wird Siebdruck auch als Durchdruck bezeichnet. Zum Druck wird ein Rahmen mit einem Siebdruckgewebe einer bestimmten Feinheit bespannt. Die Gewebefeinheit gibt an, wie viele Fäden pro Zoll in dem Gewebe vorhanden sind. Um so feiner das Gewebe strukturiert ist um so weniger Farbe lässt das Gewebe auf das Druckgut durch und um so detaillierter und feiner kann der eigentliche Druck gestaltet werden.

    Neben der Gewebefeinheit, die mit der sogenannten Meshzahl (z.B. 30 - 60 beim Textildruck) angegeben wird, spielt die Dicke der Fäden innerhalb des Gewebes ebenfalls eine wichtige Rolle. Hier gilt, je dünner die Fäden des Gewebes sind desto feinerer Druck ist möglich. Während die Fadendicke früher mit den Buchstaben S, T und HD angegeben wurde, wird sie mittlerweile in Mikrometer spezifiziert, was 31, 34 und 40 Mikrometern bei den klassischen Fadendicken entspricht. Bestanden die Gewebe früher aus Seide, wechselte man später zu Nylon und nutzt mittlerweile hauptsächlich Polyester. Für Spezialanwendungen wird daneben auch Stahlgewebe genutzt. Weltweit gibt es nur wenige spezialisierte Hersteller für Siebdruckgewebe.

    Damit das Gewebe nur Farbe an den gewünschten Stellen durchlässt wird es mit einer Schablone versehen. Dies kann zum Beispiel Fotoemulsion sein, welche anschließend belichtet wird. Ist die Schablone aufgetragen, wird der Rahmen auf das Druckgut gelegt. Im nächsten Schritt wird die Farbe auf das Gewebe gegeben und diese mit einem Rakel durch das Gewebe auf das zu bedruckende Gut gedrückt. Am Ende des Drucks kann der Rahmen entfernt und das Druckgut getrocknet werden.


    Vor- und Nachteile des Siebdruckes

    Im Gegensatz zu anderen Verfahren ist die Druckgeschwindigkeit im Siebdruck relativ gering. Durch die notwendige Vorbereitung rentiert sich Siebdruck erst bei größeren Stückzahlen. Ausgeglichen wird dies durch die hohe Flexibilität des Verfahrens.

    So kann der Farbauftrag durch die Wahl der passenden Gewebefeinheit bestimmt werden. Beim Siebdruck können, im Vergleich zu anderen Verfahren, sehr dicke Farbschichten aufgetragen werden. Dies erhöht die Belastbarkeit der Drucke und verhindert ein Ausbleichen der Farben. Neben dem Druck auf plane Materialien ist mit dem Siebdruck auch der Druck auf gekrümmte Flächen, wie z.B. Tonnen oder Flaschen möglich. Daneben ist der Druck auf unterschiedlichsten Materialien wie Papier, Kunststoff, Keramik und textile Stoffe für den Siebdruck kein Problem.


    Anwendungsgebiete

    Durch die Flexibilität des Siebdruckes, welche sich aus der Wahl der Gewebe und Gewebefeinheit sowie der möglichen Nutzung einer Vielzahl an Farben und Spezialfarben ergibt, ergeben sich eine große Zahl an Anwendungsmöglichkeiten. Die drei großen Anwendungsgebiete des Siebdrucks sind der Textildruck, der grafische und der industrielle Siebdruck. Im Alltag kommt man hierbei meist mit dem grafischen und dem Textildruck in Berührung. Grafischen Siebdruck findet man unter anderem an Schildern, Werbemitteln und Plakaten. Auch der Textildruck ist allgegenwärtig, wie man bei T-Shirts und anderen Bekleidungsartikeln sehen kann. Beim industriellen Druck kommt die Flexibilität des Verfahrens weiter zum tragen. Hier wird der Druck nicht nur für die klassische Beschichtung mit Farbe genutzt, sondern für den Druck von elektronischen Schaltungen oder der Beschichtung von Werkstücken mit Klebstoffen.


    Fazit

    Während der Siebdruck mittlerweile aus einigen Bereichen wie der Textilbedruckung und dem grafischen Druck vom Digitaldruck verdrängt wird, ist er aufgrund seiner Flexibilität eines der wichtigsten Druckverfahren der heutigen Zeit.



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