5€ Sofortgutschein* für Ihre Newsletteranmeldung - Jetzt anmelden ⟶

    Johannes Gutenberg - der Erfinder des Buchdrucks

    Johannes Gutenberg gilt als Erfinder des Buchdrucks. Seine großen Verdienste bestanden vor allem darin, schon früher bekannte Techniken zusammenzuführen und auf diese Weise ein preiswertes und schnelles Druckverfahren zu entwickeln. Durch die von Gutenberg entwickelten beweglichen Lettern und die Verbesserung der Druckmaschinen war es erstmals in der Geschichte möglich, bei sehr niedrigen Kosten große Auflagen zu drucken. Damit konnte eine bisher nicht gekannte Verbreitung vieler Druckschriften erreicht werden. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein wurde die Johannes Gutenbergsche Drucktechnik verwendet, bis fotomechanische Techniken, der sogenannte Fotosatz, und vor allem der Digitaldruck die Gutenbergschen Druckverfahren weitgehend verdrängten.

    Johannes Gutenberg

    © Everett Historical | Shutterstock.com



    Dennoch ist die Gegenwart noch immer in vielfacher Hinsicht von Johannes Gutenberg geprägt: Ohne seine Erfindung hätten es die Reformatoren sehr viel schwerer gehabt, ihre Lehren zu verbreiten. Ohne die beweglichen Lettern wären Flugschriften und Zeitungen undenkbar gewesen, die lange Zeit als Massenmedien die Öffentlichkeit prägten und Politik und Gesellschaft maßgeblich beeinflussten. Marshall McLuhan sprach 1962 sogar von der Johannes Gutenberg - Galaxis, um herauszustreichen, dass die Welt in der wir leben, maßgeblich von Johannes Gutenberg und seinen Erfindungen geprägt ist - ohne das Buch wäre die moderne Gesellschaft in der Form, in der wie sie kennen, nicht denkbar. Johannes Gutenberg gilt daher als einer der hervorragenden Gründerväter der Moderne.


    Das Leben eines Jahrtausend-Genies

    So groß die Bedeutung Johannes Gutenbergs auch ist, sein Leben liegt weitgehend im Dunkeln. Bis heute ist das genaue Geburtsjahr unbekannt. Es wird von den Biografen zwischen 1394 und 1405 datiert. Nicht immer spielten bei der Datierung der Geburt rein wissenschaftliche Fakten eine Rolle. Insbesondere die bekannte Festlegung auf das Jahr 1400 ist weniger handfesten Beweisen geschuldet, als der Tatsache, dass die Johannes Gutenberg - Gesellschaft im Jahre 1900 ganz gerne den 500. Geburtstag feiern wollte.

    Mehr Klarheit besteht hinsichtlich der Eltern. Sein Vater war der reiche Mainzer Patriziers und Kaufmanns Friedrich Gensfleisch. Seine Mutter war dessen zweite Ehefrau Else, geb. Wirich. Auch über den Geburtsort gibt es gut begründete Vermutungen. Wahrscheinlich erblickte der kleine Johannes im elterlichen »Hof zum Gutenberg« in der Schusterstraße in der Mainzer Altstadt das Licht der Welt. Wohl in den 1420er Jahren nahm der nun erwachsene Johannes einer damaligen Mode folgend den Namen des Geburtshauses und des elterlichen Besitzes als Personennamen an. Fortan war Johannes Gutenberg der Name, mit dem der spätere Drucker berühmt werden sollte.

    Der junge Johannes genoss als Sohn eines reichen Patriziers sicherlich eine gute Schulbildung, eventuell konnte er sogar studieren. Zwar fehlen auch hierfür eindeutige Belege und Quellen. Doch seine spätere Tätigkeit als Buchdrucker und Verleger lassen es als sehr wahrscheinlich erscheinen, dass Johannes Gutenberg eine hervorragende Bildung genossen haben muss - immerhin veröffentlichte er nicht nur lateinische Schriften, sondern auch Wörterbücher und Grammatiken, deren Zusammenstellungen eine fundierte sprachliche Ausbildung notwendig machten.

    In den Jahren 1434 bis 1444 hielt sich Johannes Gutenberg in Straßburg auf. Hier wirkte er als umtriebiger Geschäftsmann. Schon jetzt lassen sich die Vorzeichen seines späteren Wirkens als Drucker und Verleger erkennen. So stellte er 1439 Wallfahrtspiegel für die Aachen-Wallfahrt aus einer Blei-Zinn-Legierung her. Diese Metallplatten waren zwar nicht dafür gedacht, als Druckplatten zu dienen, ss ist aber gut möglich, dass Johannes Gutenberg bereits beim Guss dieser Devotionalien viele Erkenntnisse und eine umfangreiche Erfahrung sammeln könnte, die ihm bei der späteren Herstellung von beweglichen Lettern aus unterschiedlichen Metalllegierungen zugute kam.

    Als Drucker im engeren Sinne trat Johannes Gutenberg erst nach seiner Rückkehr in seine Heimatstadt Mainz in Erscheinung. Mehrere Kreditverträge in der Mitte des 15. Jahrhunderts belegen den Aufbau einer ersten Druckwerkstatt. 1450 war es so weit: Johannes Gutenberg druckte die ersten Einblattdrucke und Bücher. Einerseits erschienen aus seiner Werkstatt in den folgenden Jahren unzählige Kleindrucke, Wörterbücher und Grammatiken, anderseits machte sich Johannes Gutenberg bereits sehr früh an den Satz der lateinischen Bibel, die als Johannes Gutenberg - Bibel berühmt werden sollte.

    Finanziert wurden viele Drucke durch den Mainzer Kaufmann Johannes Fust. Doch 1455 kam es zwischen dem Drucker und dem Finanzier zu einem erbitterten Streit, der die wirtschaftliche Existenz Johannes Gutenbergs in arge Gefahr brachte. Denn Fust hatte dem Drucker mehrfach ein zinsloses, aber zweckgebundenes Darlehn gegeben. Mit dem Geld sollte die Bibel gedruckt werden. Als Fust nun feststellte, dass Johannes Gutenberg das Geld auch für andere Drucker verwendete, forderte er das Geld zurück, bzw. er erhob Anspruch auf Werkzeuge und Gerätschaften, die er als Pfand erhalten hatte. Im Gerichtsstreit unterlag Johannes Gutenberg. Um die Schulden zu begleichen, musste er seine Werkstatt auflösen.

    Doch von diesem Ergebnis ließ sich Johannes Gutenberg nicht entmutigen. Im elterlichen Hause beginnt er von Neuem. Dort führte er die Druckerei bis zu seinem Tode im Jahre 1468.


    Die Erfindung des Buchdrucks

    Viele Erfindungen, die Johannes Gutenberg für die neue Technik des Buchdrucks nutze, waren schon lange zuvor bekannt. Sein großer Verdienst besteht darin, diese Techniken verbessert und zusammengeführt zu haben.

    Da sowohl Bücher also auch der Buchdruck schon vor Johannes Gutenberg existierten, hat es sich durchgesetzt, Johannes Gutenberg korrekterweise nicht als Erfinder des Buchdrucks, sondern als Erfinder der beweglichen Letter zu bezeichnen, was seine Bedeutung für die weitere Entwicklung keinesfalls schmälert.

    Buchdruck

    © stux | Pixabay.com



    Bereits vor Johannes Gutenberg gab es Druckverfahren. Insbesondere der Holzdruck war weit verbreitet. Das Entscheidende dabei: Für jede Seite musste eine eigene Druckplatte hergestellt werden. Die Herstellung der Holzschnitte war zeitaufwendig und teuer, zugleich blieb die Zahl der Drucke aufgrund des Verschleißes des Materials sehr gering. Im Kern der Johannes Gutenbergschen Erfindung standen die beweglichen Lettern. Für jeden Buchstaben wurde eine Druckform gegossen, die sogenannten Lettern. Diese Lettern wurden aus einer sehr robusten Legierung Zinn, Blei, Antimon und Wismut hergestellt. Mithilfe eines Winkelhakens setzte Johannes Gutenberg die Lettern zu einer Zeile zusammen, mehrere Zeilen ergaben das Schriftbild eines Textes. Die so erstellte Druckvorlage konnte nun einerseits für den Druck verwendet werden, anderseits ließen sich die Lettern wieder verwenden. Korrekturen im Satz und Text leicht möglich - ganz nebenbei eröffneten die beweglichen Lettern viele Möglichkeiten in der Typografie, also in der Art und Weise wie der Text dargestellt wird. Auch im Druckverfahren und hinsichtlich der Druckfarbe führte Johannes Gutenberg viele Neuerungen und Verbesserungen ein.


    Neue Schriften und Gestaltungsregeln

    So groß die Bedeutung Johannes Gutenbergs auch ist, sein Leben liegt weitgehend im Dunkeln. Bis heute ist das genaue Geburtsjahr unbekannt. Es wird von den Biografen zwischen 1394 und 1405 datiert. Nicht immer spielten bei der Datierung der Geburt rein wissenschaftliche Fakten eine Rolle. Insbesondere die bekannte Festlegung auf das Jahr 1400 ist weniger handfesten Beweisen geschuldet, als der Tatsache, dass die Johannes Gutenberg - Gesellschaft im Jahre 1900 ganz gerne den 500. Geburtstag feiern wollte.

    Die ersten Drucke, die Johannes Gutenberg entwickelte, orientierten sich stark an den mittelalterlichen Handschriften, die in mühevolle Kleinarbeit in Klöstern erstellt worden waren. Viele frühe Johannes Gutenberg-Drucke lassen sogar Platz, um nachträglich Handzeichnungen, Verzierungen und Buchmalereien vornehmen zu können. Doch schon bald stellte Johannes Gutenberg fest, dass der Buchdruck in seinem Verfahren eigenen Regeln unterliegt. So entwickelte Johannes Gutenberg eigene Buchstabenformen, die als Vorläufer der bekannten Fraktur-Schriften anzusehen sind. Sie unterschieden sich deutlich von den Handschriften, ermöglichten aber zugleich eine gute Lesbarkeit. Aus diesem Grunde begnügte sich Gutenberg nicht damit, 26 Lettern für die 26 Buchstaben zu schaffen - vielmehr entwickelte er mehr als 200 Buchstabenformen, um je nach Bedarf eine passende Form zur Verfügung zu haben.

    Zum anderen beschäftigte sich Johannes Gutenberg intensiv mit der Frage nach Rändern und Abständen, sowohl hinsichtlich des Verhältnisses von Text zur Seite, also auch hinsichtlich der Buchstaben zueinander. Ohne Übertreibung kann Gutenberg daher nicht nur als Erfinder der beweglichen Lettern bezeichnet werden, sondern auch als erster Typograf. Leider sind seine Überlegungen zu diesem Bereich nicht explizit überliefert. Aus dem Werk lassen sich jedoch viele Regeln ableiten, die bis heute die Gestaltung von Büchern und Druckschriften aller Art maßgeblich bestimmen. Denn Johannes Gutenberg verfolgte nicht nur das Ziel, einen Text harmonisch und schön zu gestalten. Er ließ sich insbesondere davon leiten, eine große Lesbarkeit zu erreichen.

    Im Ganzen war die Wirkung riesig, die Johannes Gutenberg entfaltete. Das vergleichsweise preiswerte Druckverfahren und das Bemühen um eine gute Lesbarkeit der Texte begründete die »Gutenberg-Galaxis«. Buch und Zeitung, deren Herstellung bis weit ins 20. Jahrhundert hinein den Techniken Gutenbergs folgte, prägten die moderne Gesellschaft wie kein anderes Medium. Zu Recht wird Johannes Gutenberg als einer der wichtigsten Menschen der Geschichte betrachtet.



    Nie wieder leere Tinten und Toner

    Wenn Sie es möchten, bestellen Ihre Drucker benötigte Toner & Tinte ab sofort ganz von alleine.
    Und das beste: Die Versandkosten bezahlen wir!

    Der Printer Care-Newsletter

    Jetzt mit 5€ Gutschein für Ihre erste Bestellung!*

    Unser Newsletter informiert Sie bequem über Rabatt-Aktionen für Ihren Drucker und News aus der Drucker-Welt.

    Die Abmeldung vom Newsletter ist jederzeit kostenfrei möglich.
    Unsere Kundenbewertungen
    Kostenlos!
    Hiermit dauerhaft Versandkosten sparen

    Mit dem Printer Care Online-Management bestellen Ihre Drucker, wenn Sie es wünschen, halb- oder vollautomatisch Toner & Tinte. Und das beste: Bei allen Bestellungen aus dem Online-Management ist der Versand kostenlos!

    Direkt vom Hersteller
    Hergestellt in Deutschland
    24 Monate Garantie

     

    Der Online-Shop für Drucker, originale Druckerpatronen, Rebuilt Toner & Refill Tinten.