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    Hochzeitskarten selber drucken? So geht’s!

    Die Hochzeit ist ein Ereignis, welches besonders ist und bei dem rundherum alles stimmen muss. Hochzeitspaare haben ihre genauen Vorstellungen, lassen sich von anderen inspirieren und planen dieses Event bis ins letzte Detail. An einem Punkt der Planung kommt stets das Thema der Hochzeitskarten auf. Vielfach wird hier schon darauf geachtet, dass sie mit den Tisch- und späteren Dankeskarten übereinstimmen. Bislang war es so, dass die meisten Paare ihre Karten in Auftrag gaben, also extern drucken ließen. Dies geschah wahlweise vor Ort oder online. Doch ist das notwendig oder können die Karten nicht auch daheim selbst gedruckt werden? Dieser Artikel schaut sich die Thematik einmal an.


    Hochzeitskarten selber drucken

    © Pexels | pixabay.com


    Vorbereitung und Planung

    Ganz am Anfang aller Hochzeitskarten steht die Frage, wie die Karten später aussehen sollen. In der Regel sind Motive notwendig, aber auch die Schrift muss zu dem Motiv und dem Anlass passen. Wer einige gestalterische Kenntnisse besitzt, der hat nun freilich einen Vorteil. Das Vorhandensein eines entsprechenden Bildbearbeitungsprogramms ist ein weiterer Vorteil, wobei es durchaus eine der kostenlosen Open-Source-Versionen sein kann. Notfalls lässt sich jedoch heute auch mit dem in Windows integrierten Programm ein schönes Ergebnis erzielen. Wer sich selbst nicht zutraut, eine Karte zu gestalten, dem steht das Internet zur Verfügung:


    • Kostenlose Motive und Designs – online gibt es für den privaten Gebrauch wunderschöne kostenlose Vorlagen, die heruntergeladen werden können. Die Karten sind bereits für die einzelnen Anlässe ausgelegt und brauchen nur noch entsprechend beschriftet zu werden. Der Vorteil: Es handelt sich um fertige Formatvorlagen, die kaum noch bearbeitet werden müssen.
    • Kostenpflichtige Motive/Designs – wer bei den kostenlosen Vorlagen nichts nach dem eigenen Geschmack findet, der kann kostenpflichtige Vorlagen nutzen. Etliche Grafiker stellen diese gegen einen recht kleinen Obolus zur Verfügung. Der Vorteil an dieser Variante ist, dass die Kartenvorlagen weniger verbreitet sind.

    Grundsätzlich ist es sinnvoll, gleich nach Vorlagen und Motiven zu schauen, die auch für die Tischdekorationen und Dankeskarten genutzt werden können. Die bereits fertigen Vorlagen sind daher nicht selten in Reihen verfügbar, sodass alles rund um die Hochzeit aus einem Guss erscheint.


    Welches Papier sollte es sein?

    Während es grundsätzlich kein Problem ist, Hochzeitskarten selbst zu gestalten und zu drucken, kommt an dieser Stelle die erste Problematik auf. Nicht jeder heimische Drucker ist dazu fähig, das Kartenmaterial zu verarbeiten. Denn im Gegensatz zu einem einfachen Brief bestehen qualitative Hochzeitskarten aus einem dünneren Karton und genau dieser wird nicht von allen Druckern anerkannt. Ältere Modelle weisen hier die größten Schwachstellen auf. Grundsätzlich gilt für Hochzeitskarten – und dekorative Karten jeglicher Art:


    • Grammatur– das ist die Papierstärke oder auch das Flächengewicht, das durchaus bei 150 g/m² beginnen sollte. Wird die Karte per Post verschickt, sollte die Stärke wiederum nicht zu hoch gewählt werden, denn je dicker das Papier, desto schwerer ist der Brief. Ab 250g/m² spricht man allgemein von Karton. Es hilft, sich vor Ort einmal mehrere Stärken anzuschauen und selbst zu erfühlen, wie das Papier wirkt und wie es in der Hand liegt.
    • Papierart – auch für Karten gibt es verschiedene Papierarten, die sich eignen. Naturpapier ist beispielsweise hochwertig und kann problemlos bedruckt und beschrieben werden. Das Papier funktioniert auch mit haushaltsüblichen Inkjet- oder Laserdruckern. Bilderdruckpapier kann hingegen zwar mit einem Motiv und einer festen Schrift versehen werden, die nachträgliche Beschriftung per Hand ist aber nur mit speziellen Stiften möglich. Leinstrukturpapier bietet sich für romantische Hochzeitseinladungen wunderbar an. Allerdings hat dieses Papier eine Schwäche beim Drucken, sodass es eher für handschriftliche Zusatznotizen geeignet ist.

    Die meisten Menschen beschäftigen sich in ihrem Alltag nicht mit Papiersorten oder Papierstärken. Daher empfiehlt es sich, einfach einen entsprechenden Laden in der Nähe aufzusuchen und die verschiedenen Papiere und Stärken zu ertasten. Schnell wird klar, welches Papier sich passend anfühlt.


    Wie kann der Druck gelingen?

    Der Eigendruck hängt massiv vom vorhandenen Drucker ab. Problematisch bei Einladungskarten und Dekodrucken aller Art sind herkömmliche Laserdrucker, da diese zumeist keinen Farbdruck erlauben. Ein Farbdrucker ist daher unverzichtbar – es sei denn, es werden schöne Vorlagen in Grauabstufungen gewählt. Zudem muss der Drucker in der Lage sein, die Kartonstärke einzuziehen. Ältere Modelle haben damit teils ihre Probleme. Tipp: Vorab einmal mit einem ähnlichen Karton testen. Ansonsten sind folgende Punkte wichtig:


    • Format – wer eine Vorlage nutzt oder die Vorlage im Bildbearbeitungsprogramm bereits dementsprechend auswählt, der muss nur darauf achten, das Papier korrekt einzulegen. Das Programm stellt nun nämlich schon automatisch aufs richtige Format um. Ein wenig komplizierter kann es bei Karten sein, die in Word gestaltet werden. Hier ist gezielt darauf zu achten, wie das Format eingestellt ist, anderenfalls kann es sein, dass ein Querformat längs gedruckt wird.
    • Doppelseitig – die meisten Hochzeitskarten sind mehrseitig gedruckt. Die Karte muss also zwei Mal korrekt eingelegt werden. An dieser Stelle ist das Austesten mit bloßem Papier die sicherste Lösung, um zu verhindern, dass die Titelseite plötzlich hinten ist.
    • Tinte – gerade die Farbpatronen werden nur selten genutzt. Daher sollte vorab ein Testdruck erfolgen. Dieser stellt sicher, dass nicht doch eine Farbe eingetrocknet ist.
    • Reinigung – es empfiehlt sich, zuerst eine Druckerreinigung durchzuführen. Sie verhindert, dass es unschöne Streifen von Farbresten gibt.

    Zuletzt gibt es freilich Lösungen für Drucker, die nicht mit dicken Papierstärken arbeiten können:


    • Aufkleben – die eigentliche Karte wird nun auf hochwertigem, doch dünnerem Papier gedruckt. Im zweiten Schritt wird das Papier auf einen weißen Karton aufgeklebt. Wer es mag, kann die Karte nun noch mit einem Veredelungslack bearbeiten oder sie mit einer dünnen Folie laminieren.
    • Copyshop – das ist die Notlösung, wenn auch im Freundeskreis kein geeigneter Drucker vorhanden ist. Die Druckdatei wird nun mitgenommen und auf den entsprechenden Geräten ausgedruckt. Die Shops bieten zumeist Drucker, die auch mit dickeren Kartons umgehen können.

    Karten selber drucken

    © Takmeomeo | pixabay.com



    Fazit - anspruchsvoll, aber lohnenswert

    Es ist kein Kinderspiel, Hochzeitskarten selbst zu gestalten und zu drucken. Doch neben dem Spaß, den das Auswählen von Motiven und die Gestaltung macht, lohnt sich die Mühe, da die Karten eine wirkliche persönliche Note haben. Dennoch sollte nicht direkt gedruckt, sondern zuerst getestet werden, ob alle Einstellungen am Drucker und im Programm stimmen.




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