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    Druckvorstufe

    Die Druckvorstufe - früher Reproduktionstechnik genannt - ist ein Begriff aus der Druckindustrie. Unter ihn fallen alle Prozesse und Arbeitsschritte, die den eigentlichen Druck vorbereiten. Zweck der Druckvorstufe ist das Prüfen, Aufbereiten und Zusammenführen der zu druckenden Texte, Bilder und Grafiken zu einem druckfähigen Produkt. Die Druckindustrie hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte stark gewandelt. Während früher eine Vielzahl manueller, handwerklicher Arbeitsschritte nötig waren, steht heute die computergesteuerte Verarbeitung von PDF-Dateien im Vordergrund. Die genauen Arbeitsabläufe unterscheiden sich je nach Medium und Produktionsmethode, beinhalten jedoch in der Regel folgende Schritte:


    Druckvorstufe

    © Timof | Shutterstock.com



    Schritt 1: Die Datenprüfung

    Ausgangspunkt ist heute üblicherweise eine, mit Textverarbeitungs-Programmen oder einer Desktop-Publishing-Software erstellte PDF-Datei. Der Kunde sendet die Datei samt Auftrag an die Druckerei, die zuerst eine Datenprüfung vornimmt. Sie untersucht das eingereichte Projekt auf eine Reihe formaler Anforderungen. Dazu gehört das Prüfen der Seiten auf korrekte Formatierung und Reihenfolge, sowie auf eine ausreichende Auflösung der Bilder und Grafiken. Weitere Tests beinhalten die Verfügbarkeit der verwendeten Schriftarten, die richtige Wahl des Farbraums (RGB oder CMYK) und ähnliches.


    Schritt 2: Das Ausschießen

    Aus Kostengründen erfolgt das Drucken nicht seitenweise, sondern mit mehren Seiten auf großen Druckbögen. Dafür ermittelt das sogenannte "Ausschießen" die optimale Anordnung der Seiten auf den Bögen. Für die früher aufwendige Handarbeit sind heute Computer-Programme verfügbar. Die Software ordnet die Seiten so an, dass sie sich nach dem Schneiden und Falten in der richtigen Reihenfolge befinden. Dabei beachtet das Programm Seitenränder und die zusätzlichen Überstände für Falz und Bindung.


    Schritt 3: Der Prüfudruck

    Im nächsten Schritt der Druckvorstufe erstellt die Druckerei mehrere Probedrucke, sogenannte "Proofs". Mit ihnen erhält der Kunde eine Vorschau auf alle wichtigen Aspekte des fertigen Produktes. Dabei sind die Kosten für die Proben und die Exaktheit abzuwägen. Vor allem verbindliche, nach Industrienormen angefertigte Farbdrucke mit den schlussendlichen Farben sind kostspielig. Für die Prüfung des Layouts, der Struktur und für einen ungefähren Farbeindruck kann eine druckfertige PDF-Datei ausreichen. Alternativ lässt sie sich mit einfachen Tintenstrahl- oder Laserdruckern ausdrucken.


    Schritt 4: Die Herstellung der Druckformen

    Den Abschluss der Druckvorstufe bildet die Herstellung der Druckformen. Technische Fortschritte in den letzten Jahren haben diesen aufwendigen und teuren Arbeitsschritt stark optimiert. Durch die Computer-to-Plate-Technologie entfällt das Erstellen fotografischer Abzüge für die Plattenbelichtung. Die Druckplatten lassen sich direkt mittels computergesteuerter Laser oder Ultraviolett-LEDs belichten. Die jüngste Entwicklung, das Computer-to-Press-Verfahren, kommt ohne einen separaten Belichtungsschritt aus. Druckplatten und Belichtungslaser sind im Drucker integriert und lassen sich direkt vom Computer steuern. Durch wiederverwendbare Platten entfällt das zeitraubende, manuelle Einspannen der Druckformen.


    Fazit

    Trotz der neuen Techniken ist der herkömmliche Offset-Druck durch das Anfertigen der Druckplatten teuer und rentiert sich erst bei großen Auflagen. Bei Kleinauflagen sind Digitaldruck-Verfahren günstiger. Hier ist das Endprodukt der Druckvorstufe keine Druckform, sondern eine PDF-Datei. Insbesondere bei Kleinstauflagen ist die PDF gleichzeitig der abschließende Proof, wodurch sich die Zusatzkosten für Probedrucke vermeiden lassen. Darüber hinaus hält der Einsatz von Laser-, Thermotransfer- und Tintenstrahldruckern die Kosten bei kleinen Stückzahlen niedrig. Dies ermöglicht hochwertige Drucke für Hobbyautoren, die im Eigenverlag publizieren, sowie für Fotobücher und Drucksachen von Kleinbetrieben oder Vereinen.



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