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    Druckraster

    Das Druckraster ist eine Methode der Drucktechnik, um feine Grau- und Farbabstufungen zu erzeugen. Die meisten Drucker arbeiten mit dem CMYK-Farbsystem. Hierbei kommt je eine Druckerfarbe für Blau (Cyan), Rot (Magenta), Gelb (Yellow) und Schwarz (unter Druckern "Key" genannt) zum Einsatz. Anders als Monitore sind Drucker häufig nicht in der Lage, Helligkeitsabstufungen durch reduzierte Farbmengen zu erzeugen. Ein bestimmter Punkt auf dem Papier wird entweder in voller Farbstärke oder gar nicht gedruckt. Zudem ist ein Mischen der Druckerfarben zu differenzierten Farbtönen wie in der Malerei zumeist nicht möglich. Um dennoch mehr als die vier Druck-Grundfarben drucken zu können, wird das Bild in ein Druckraster aus kleinen Punkten in Reinfarben zerlegt.


    Druckraster

    © Nyvlt-art | Shutterstock.com



    Farbmischung mittels Druckraster

    Streng genommen sind es nicht die Augen, die sehen, sondern das Sehzentrum im Gehirn. Die Augen nehmen die Lichtstrahlen nur auf und senden sie als elektrische Signale an das Gehirn. Das Sehzentrum interpretiert die optischen Sinneseindrücke und setzt sie zu einem kompletten Bild zusammen. Diese Interpretation ist nicht immer präzise, wodurch die bekannten optischen Täuschungen entstehen. Darüber hinaus ist die Auflösung der Augen begrenzt. Sind die Punkte des Rasters klein und dicht genug, nimmt das menschliche Sehen das Raster als eine geschlossene Fläche wahr. So wird ein Raster aus beispielsweise roten und gelben Punkten als orangefarbene Fläche wahrgenommen. Unterschiedliche Helligkeiten lassen sich erzeugen, indem die Punkte weniger groß und dicht gedruckt werden, da zwischen den Punkten das Weiß des Papiers durchscheint.


    Die Berechnung des Druckrasters

    Die Rasterung erfolgt mithilfe spezieller Software oder Hardware. Der sogenannte Raster Image Processor, kurz RIP, rechnet die Farb- und Graustufen der Drucksache in ein Raster aus winzigen Punkten in den Druckfarben um. Es lassen sich zwei unterschiedliche Methoden unterscheiden. Die AM-Raster-Methode erzeugt Mischfarben und Helligkeitsabstufungen durch unterschiedliche große Punkte in einem feststehenden Gitter. Beim seltener verwendeten FM-Raster verteilt der RIP einheitlich große Punkte mehr oder weniger dicht. Vor allem beim Farbdruck mit AM-Raster und seiner regelmäßigen Punkteverteilung besteht das Risiko, störende Interferenzmuster zu verursachen. Daher erstellt der RIP für jede Druckfarbe ein eigenes Druckraster, die er zu einem endgültigen, gemeinsamen Raster kombiniert. Die Raster werden dabei um bestimmte, industriell genormte Rasterwinkel zueinander gedreht, um Moiré-Effekte und Rosettenbildung zu vermeiden.


    Das Druckraster in der Druckvorstufe

    In der Druckindustrie ist das Erstellen des Druckrasters ein wichtiger und kritischer Arbeitsschritt innerhalb der Druckvorstufe. Die in Offset- und Laserdruckern verwendeten Druckplatten und Bildtrommeln kennen nur die zwei Zustände Punkt drucken und Punkt nicht drucken. Fehler in der Rastererstellung führen zu minderwertigen oder fehlerhaften Drucken und können hohe Kosten verursachen. Mittlerweile haben Computerprogramme die teuren Hardware-RIPs größtenteils abgelöst. Spezielle Hardware kommt nur noch bei einigen Highend-Drucktechniken zu Einsatz, in denen höchste Druckqualität erforderlich ist. Software-RIPs sind weitaus flexibler als die Hardware-Varianten und übernehmen eine zunehmende Anzahl weiterer Arbeitsschritte. Sie rechnen Vektor-Schriftarten in Pixel-Schriftarten um, skalieren Grafiken und Bilder und übernehmen die Umrechnung zwischen den RGB- und CMYK-Farbsystemen.


    Das Druckraster beim Heimdrucker

    Die im Heim- und Bürobereich verwendeten Drucker sind technologisch vielfältiger und weniger streng genormt. Es finden sich daher viele verschiedene Varianten der genannten Raster-Methoden. Während bei Laserdruckern das AM-Raster zum Einsatz kommt, verwenden handelsübliche Tintenstrahldrucker die FM-Methode. Einige Thermo-Drucker können zwar selbst Grau- und Farbstufen drucken, jedoch unterliegt die notwendige Temperatursteuerung gewissen Grenzen. Daher verwenden auch sie üblicherweise ein Druckraster. Hochwertige Drucker beinhalten einen eigenen Hardware-RIP. Bei günstigen Geräten - oft als GDI- oder Windows-Drucker bezeichnet - ist der RIP in die Treibersoftware ausgelagert.



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