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    Den Drucker richtig kalibrieren - so funktioniert es!

    Ein professioneller Drucker steht längst nicht mehr nur in Büros oder Unternehmen, auch zu Hause kommt er immer öfter zum Einsatz. Und wenn es dabei um das Ausdrucken von Fotos oder Farbprints geht, stellen die meisten User hohe Ansprüche. Damit diese erfüllt werden, sollte der Drucker vorher richtig kalibriert werden.


    Drucker kalibrieren

    © zefart | Shutterstock.com



    Drucker kalibrieren bedeutet profilieren

    Grundsätzlich geht es beim Drucker kalibrieren darum, das Gerät zu profilieren. Dabei wird ein Test-Ausdruck mit einem individuellen Gerät und einer bestimmten Tintensorte auf einem bestimmten Papier gemacht. Dieser enthält entsprechende Farbfelder, die in der Folge mit einem Messgerät, das als Spektral-Colorimeter bezeichnet wird, ausgemessen wird. Je mehr Farbfelder dafür verwendet werden, desto genauer ist das Profil, um später den Drucker kalibrieren zu können. Damit der Testdruck auch tatsächlich aussagekräftig ist, sollte der User das Farbmanagement von PC und Drucker komplett ausschalten. Denn nur so entsteht ein Druck, der rein über die Hardware gefertigt wurde.


    Farbprofil ist abhängig von unterschiedlichen Komponenten

    Wer seinen Drucker kalibrieren möchte, der sollte auch auf die unterschiedlichen Komponenten achten. Denn jedes Papier benötigt ein eigenes Farbprofil. Dies allein schon deswegen, da jedes Papier einen unterschiedlichen Weißton hat. Des Weiteren nimmt jedes die Druckertinte etwas anders auf. Beim Drucker kalibrieren ist darauf zu achten, denn wer hier ein Papier mit einem starken Weißmacher verwendet, erhält in den Ausdrucken einen starken Blauton. Andere Papiere wiederum tendieren eher zu einem Gelbton, was ebenfalls bei der Druckerkalibrierung zu berücksichtigen ist. Wer bei seinen Ausdrucken nicht unbedingt auf Profiqualität setzt, der kann hier etwas schummeln und einfach beim Drucker kalibrieren ein Profil anfertigen, das zu möglichst ähnlichen Papierqualitäten passt.


    Drucker mittels Programm kalibrieren

    Um ein hochwertiges Farbprofil für die Kombination Drucker-Papier herzustellen, gibt es entsprechende Softwareangebote, die meist in Kombination mit den dazu passenden Spektralcolorimeter angeboten werden. Da es wenig Sinn macht, den Drucker kalibrieren zu wollen, wenn nicht auch der Monitor dieser Farbgebung entspricht, ist zu der dazu angebotenen Software meist auch gleich das passende Zubehör erhältlich. Die Profile dieser Programme sind meist deutlich genauer als die vorinstallierten Programme der Hersteller. Eine Installation erfolgt meist durch Aktivierung im entsprechenden Bildbearbeitungsprogramm. Zusätzlich muss in der Druckereinstellung das automatische Farbmanagement deaktiviert werden. Einige Programme bieten auch die Option, ein Farbprofil einfach in ein anderes automatisch umzurechnen. Wer profimäßig fotografiert und auch entsprechende Ausdrucke haben möchte, der wählt "relativ farbmetrisch" oder aber "perzeptiv". Damit wird für den Ausdruck ein großer Farbumfang genutzt und kräftige Töne aufs Papier gebracht.


    Druckerkalibrierung selbst durchführen

    Wer nur für seinen Eigenbedarf Fotodrucke anfertigt und dazu den Drucker kalibrieren möchte, muss dazu nicht unbedingt ein teures Spezialprogramm kaufen. Es ist ausreichend, mit den Referenzdateien des kostenlosen Digital Quality Tools die beiden Geräte - also Drucker und Monitor - einfach aufeinander abzustimmen. Um für eine satte Farbtiefe zu sorgen, genügt es auf dem Desktop bei den Einstellungen die Farbqualität 24 Bit festzulegen. Zugleich sollte der Monitor die Farbtemperatur 6000 Kelvin bzw. 6500 Kelvin verwenden, denn das kommt dem Tageslicht gleich. Anschließend ist es ratsam, die vom Verband der Fotoindustrie erstellten Testdateien aus dem Netz herunter zu laden und diese als Referenzdateien zu verwenden, damit der User den Drucker kalibrieren kann. Ist der Bildschirm zu hell eingestellt, wird in der Referenzdatei Schwarz lediglich als dunkles Grau sichtbar. Wer hingegen zu geringe Helligkeit eingestellt hat, muss damit rechnen, dass die weißen Bereiche auf dem Ausdruck eher schmutzig grau aussehen.


    Im folgenden Schritt wird der Kontrast angeglichen. Dazu wird im Bildbearbeitungsprogramm auf dem Computer die Datei "DQ-Tool Kontrast.jpg" geöffnet und anschließend die Kontraste maximal eingestellt. Auch die Helligkeit auf dem Bildschirm muss so weit wie möglich herab gesenkt werden und zwar soweit, dass das dunkle Q gerade noch erkennbar ist. Dann wird ein Ausdruck angefertigt, der in der Folge mit dem Bild DQ Tool-Monitor.jpg verglichen wird. In einem letzten Schritt wird dieses mit dem Bild des Bildbearbeitungsprogrammes verglichen und Unterschiede in der Darstellung bestmöglich durch OSD ausgeglichen.


    Beim Drucker kalibrieren auf eigene Augen vertrauen

    Je nach individuellem Anspruch an seine Ausdrucke, genügt es, wenn die Druckerkalibrierung in diesen beschriebenen Schritten erfolgt. Für den Amateur bzw. Laien ist diese Ausrichtung auch meist mehr als ausreichend, um schöne Fotos bzw. Ausdrucke zu erzielen. Wer jedoch eine professionelle Farbmanagement Lösung beim Drucker kalibrieren erreichen möchte, der sollte auf ein exakteres Ergebnis setzen. Damit ist auch klar, dass die Beurteilung der Farbunterschiede bzw. der Kontraste nicht mehr den eigenen Augen überlassen werden kann, sondern einem Kolorimeter. Dieses ist perfekt eingestellt und als Grundlage für professionelle Farbmanagement-Lösungen einfach verlässlicher als die eigenen Sinnesorgane. Wer damit die perfekte Kalibrierung eingestellt hat, der sollte diese als ICC-Profil auf seinem Endgerät speichern. Damit ist für die Zukunft gesichert, dass sämtliche Ausdrucke so perfekt wie möglich auf dem Papier festgehalten werden.



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