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    Der DIN-Größen-Guide

    Die Abkürzung DIN steht für die Deutsche Industrienorm und beschreibt eine Empfehlung, die zur Vereinfachung genutzt werden kann, aber nicht muss. Das Deutsche Institut für Normung (DIN) hat die Normformate für Papier erstmals im Jahre 1922 festgelegt, wobei das Verhältnis zwischen Höhe und Breite eines Blattes stets gleich bleiben muss, nämlich: Eins geteilt durch die Wurzel aus zwei. Das heißt also, faltet man ein DIN A0 Plakat einmal auf die Hälfte zusammen, ergibt das DIN A1. Wenn man dieses nun abermals faltet, ergibt es das DIN A2 Format und so weiter.


    DIN Größen Guide

    © Soorelis | Pixabay.com



    Die Formate der A und B Reihe wurden in der DIN 476 festgelegt, welches das Äquivalent zur internationalen EN ISO 216 darstellt. Wird ein DIN Format angezeigt, muss sich an die festgelegten Maße gehalten werden. So kann (national) mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass jedes Papier eines Formates, zum Beispiel in DIN A1 Größe, an jedem Ort und in jedem Geschäft die gleiche Abmessung besitzt.


    Alle Größen auf einem Blick

    Format Größe in mm Gewicht in g/m²
    DIN A0 841 x 1189 80
    DIN A1 594 x 841 40
    DIN A2 420 x 594 20
    DIN A3 297 x 420 10
    DIN A4 210 x 297 5
    DIN A5 148 x 210 2,5
    DIN A6 105 x 148 1,25
    DIN A7 74 x 105 0,63
    DIN A8 52 x 74 0,31
    DIN A9 37 x 52 0,17
    DIN A10 26 x 37 0,08

    Druckerarten nach Papiergröße

    Neben den ausführlich beschriebenen DIN A Formaten gibt es noch weitere, weniger gebräuchliche. Das kleinste Format ist DIN A10 mit 26 x 37 mm. Auch nach oben gibt es noch weitere, sehr selten benötigte DIN A Formate. Mit DIN 2A0 oder DIN 4A0 bezeichnet man Papiere, die doppelt bzw. vier Mal so groß sind wie das DIN A0 Format. In anderen Ländern werden andere Normgrößen für Papier verwendet. Die bekannteste ist das US-amerikanische Letter-Format, das mit 216 × 279 mm etwas breiter und kürzer als das DIN A4-Format ist und ebenfalls von vielen Standarddruckern verarbeitet werden kann.


    Um das Drucken auf die unterschiedlichen Papierformate zu ermöglichen, muss der Drucker entsprechend eingestellt sein. Schon beim Kauf eines Druckers ist eine Vorentscheidung zu treffen, welche DIN A Papierformate man verarbeiten will. Es folgt eine kleine Übersicht:


    Drucker für kleine DIN A Papierformate

    Handelsübliche Drucker für den privaten Einsatz, unabhängig davon ob es sich um Tintenstrahldrucker oder tonerbasierte Laserdrucker handelt, sind in der Lage DIN A4 Papierformate und kleiner zu verarbeiten. Meist direkt über die Hauptpapierlade oder über den manuellen Einzelblatteinzug. In dieser Kategorie kann kaum etwas falsch gemacht werden, sollte sich jedoch versichern, dass der ausgewählte Drucker die bevorzugte Papierstärke verarbeiten kann. Zum Beispiel wenn Glückwunschkarten, üblicherweise im DIN A6 Papierformat, bedruckt werden. Nähere Informationen dazu finden Sie in der technischen Produktbeschreibung des Druckers.


    Drucker für mittlere DIN A Papierformate

    Die meisten Drucker für mittlere DIN A Papierformate, wie zum Beispiel DIN A3, sind Tintenstrahlgeräte und werden vor allem für den Fotodruck oder das Proofing, dass bedeutet vor dem professionellen Druck in großer Auflage ein farbechtes Muster anzufertigen, eingesetzt. Auch kleinere DIN A Papierformate können mit diesen Druckern bedruckt werden. Sie benötigen jedoch, um ihr Potenzial voll auszuschöpfen, spezielles Fotopapier und drucken relativ langsam - dafür aber in fotoechter Qualität. Achten Sie auf die Seitenpreise, da diese Drucker oft mehr als vier Farben nutzen.


    Großformatdrucker für große DIN A Papierformate

    Kaum für den privaten Gebrauch geeignet oder benötigt, sind diese Drucker dazu in der Lage bis zu DIN A0 Papierformate und ganze Bahnen an Papier von der Rolle zu verarbeiten. Sie werden hauptsächlich für den Plandruck sowie in der Werbebranche, für Plakate, eingesetzt. Dabei verwenden sie ebenfalls spezielle UV-beständige Tinten die über einen beweglichen Druckkopf auf das Papier aufgetragen werden. Kleine DIN A Papierformate damit zu drucken, macht finanziell wenig Sinn.


    DIN Guide

    DIN A0

    In der ursprünglichen Klassifizierung der DIN-Formate war DIN A0 die Bezeichnung für das größte Format. Die Maße für dieses Format betragen 841 × 1189 mm. Dieses sehr große Format wird vor allem für den Druck von Postern, Plakaten und Plänen eingesetzt. Es gibt spezielle Drucker oder Plotter, die auf Rollen eingelegtes Papier auch in der Größe DIN A0 bedrucken können. Außerdem gibt es spezielle Transportrollen für Papier dieser Größe (ein Bogen DIN A0-Papier ist genau einen Quadratmeter groß), da es sich auf Grund der Menge des Papiers nur schlecht auf ein gut transportierbares Format falten lässt. Im Alltag ist der Einsatz von Papier in der Größe DIN A0 eher ungewöhnlich.


    DIN A2

    Das DIN A2-Format ist schon gebräuchlicher als das DIN A0-Format. Es ist ein Viertel so groß, und dadurch bereits etwas handlicher. Die exakten Größenabmessungen betragen 420 × 594 mm. Einsatz findet DIN A2-Papier vor allem im gestalterischen Bereich. Es werden ebenfalls Poster und Plakate darauf gedruckt. Im Kunstunterricht mancher Schulen und Klassen wird ebenfalls Papier in diesem DIN A-Format verwendet, um größere Zeichenflächen und damit mehr Platz für Kreativität anzubieten. Im Alltag spielt diese Größe ansonsten ebenfalls nur eine untergeordnete Rolle.


    DIN A3

    Das DIN A3 Format ist vielen bereits aus der Schule bekannt. Es ist halb so groß wie DIN A2-Papier, also 297 × 420 mm groß. Für den Kunstunterricht werden Blöcke und Sammelmappen in DIN A3 angeboten. Größere Drucker können problemlos im DIN A3-Format drucken, und Papier in diesem DIN A Format ist ebenfalls in vielen Geschäften erhältlich. Der Vorteil an DIN A3-Papier ist, dass es einerseits mehr Platz für Informationen bietet, andererseits durch einfaches Falten im Querformat und Zurückfalten der oberen Seite wie ein kleines, aufklappbares Heft in einem für DIN A4-Papier gedachten Ordner untergebracht werden kann. Insofern eignet sich dieses Papierformat hervorragend, um Unterlagen zum Beispiel durch Zeichnungen oder größere Tabellen zu ergänzen, ohne dass man das Format der Unterlage vollständig ändern muss.


    DIN A4

    Das bekannteste DIN-Format ist das DIN A4-Format, das in jedem Haushalt in großen Mengen vorkommt. Seine Maße betragen 210 × 297 mm , also genau ein Sechzehntel des DIN A0 Formats und die Hälfte des DIN A3 Formats. Standarddrucker für den deutschen Markt drucken grundsätzlich in DIN A4, so dass dieses Format auch in allen gängigen Textverarbeitungsprogrammen im Deutschen als Standardformat voreingestellt ist. Papier wird standardmäßig ebenfalls im DIN A4 Format verkauft. Viele Notizhefte oder Blöcke, zum Beispiel auch College Blöcke, werden standardmäßig in diesem Format angeboten. Briefe, Rechnungen und Verträge werden normalerweise im DIN A4 Format angefertigt. Auch das "große Heft", das jeder noch aus Schulzeiten kennt, hat das in Deutschland sehr gebräuchliche Format DIN A4. Zeitschriften und Broschüren sind zwar oft in einem eigenen Format gedruckt, sie orientieren sich aber meist an der Größe des DIN A4-Formats, da dieses so gebräuchlich und weit verbreitet ist.


    DIN A5

    Auch das DIN A5 Format kennt nahezu jeder Deutsche noch aus der Schule. Halb so groß wie DIN A4, also 148 × 210 mm, wird dieses DIN A Format vor allem in den ersten Klassen eingesetzt, damit Schüler auf Papier schreiben lernen. Das "kleine Heft" ist gerade für Kinder deutlich handlicher und überschaubarer, so dass es in Grundschulen weite Verbreitung findet. Aber auch Notizhefte werden im DIN A5-Format hergestellt und gerne genutzt. Das kleinere Format ermöglicht es, einen DIN A5 Block in jeder Tasche unterzubringen. Gleichzeitig erhält man mit zwei aneinander gelegten Blättern das gängigere DIN A4 Format, so dass auch Inhalte, für die etwas mehr Platz benötigt wird, leicht verarbeitet werden können.


    DIN A6

    Mit einer Abmessung 21 cm * 29,7 cm ist diese Größe ideal geeignet für größere Grußkarten, Namensschilder oder Aushangschilder. Sie ist auch im freien Handel erhältlich und kann vielseitg verwendet werden. Zudem ist sie die Standardgröße für viele Briefumschläge und wird in Deutschland sehr häufig verwendet. Ob als Postkarte, oder als Grußkarte für besondere Gelegenheiten - Die normierte Größe DIN A 6 hat jeder schon einmal in der Hand gehabt und sie gehört neben dem viel benutzten DIN A 4 zu den häufigsten Papiergrößen in Deutschland. Ihre Vielseitigkeit macht sie für private Nutzer, aber auch für Unternehmen immer wieder zu einer interessanten Option.


    DIN A7

    Die normierte Größe DIN A 7 hat eine Abmessung von 14,8 cm * 21 cm und wird in Deutschland weitaus weniger verwendet. Die übliche Einsatzform sind auch hier wieder Grußkarten. Aber auch für Beschilderungen kann diese Größe im Quer- oder im Hochformat optimal verwendet werden. Aufgrund ihrer Größe muss man häufig für den Versand gesonderte Briefumschläge bestellen. Im praktischen Einsatz hat diese Größe zwar immer nur wenig Chancen auf eine Bewährungsprobe, allerdings ist sie auch nicht so ungewöhnlich oder exotisch, dass sie überhaupt nicht vorkommt.


    DIN A8

    DIN A 8 wird von der Größe her oft bei Visitenkarten verwendet und ist dementsprechend weit verbreitet. Mit einer Größe 7,4 cm * 5,8 cm ist sie dafür bestens geeignet. Als Druckpapier gibt es sie seltener, aber als verstärkte Kartonage oder aus Pappe hat sie schon den Einzug in fast jeden Geldbeutel der Welt gefunden. Als Standardgröße für Visitenkarte hat sie die optimalen Maße, kann aber auch anderweitig verwendet werden. Gerade Unternehmen setzen immer wieder auf diese Lösung und nutzen sie als praktisches Mittel für das Marketing und steigern so die Bekanntheit durch Auslage, oder durch Übergabe an den Kunden.


    DIN A9

    DIN A 9 wird auch häufig als Beschilderung für kleine Schilder verwendet, aber ebenso häufig auch für Visitenkarten. Die Größe beträgt 3,7 cm * 5,2 cm. Diese Größe macht sie jedoch auch geeignet als Namensschild an einer Tür. Hierbei handel es sich aber um eine eher ungewöhnliche Größe, die in Deutschland nur selten verwendet wird. Der Platz ist einfach zu geringfügig, als dass man die wichtigen Informationen auf dem kleinen Stück Papier auch wirklich passend unterbringen können. Aus diesem Grund wird die kleine Visitenkarte in der Größe DIN A 9 eher für Werbezwecke genutzt, und nicht für den praktischen Einsatz als Informationsträger.


    DIN A10

    Mit einer Größe 2,6 cm * 3,7 cm ist diese DIN-Norm die kleinste auf dem Markt. Noch kleiner geht es wirklich nicht, zumindest nicht in der handelsüblichen industriellen Normierung. Besonders häufig kommt diese Größe als Beschilderung zum Einsatz. Die kleinste Größe ist praktisch, aber natürlich alleine schon wegen ihrer geringen Größe auf ein paar wenige Einsatzbereiche beschränkt. Aus diesem Grund kann man Papier in DIN A 10 auch nur selten außerhalb des Fachhandels kaufen, denn normal besteht kein Bedarf an solchen kleinen Größen.



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