3D-Scanner

    Wer ein Objekt in einem 3D-Drucker herstellen möchte, braucht dazu erst einmal eine Vorlage. In vielen Fällen kann sie mit einer Software entwickelt werden. Anders sieht es aus, wenn man ein bereits bestehendes Objekt noch einmal „ausdrucken“ möchte. Man hat z. B. eine Tasse, die genauso noch einmal im 3D-Drucker entstehen soll, oder ein Schmuckstück, eine Schraube oder vielleicht sogar ein kompliziertes Werkteil. Der Weg über eine Zeichnung wäre hier viel zu kompliziert. Zum Abfotografieren von 3D-Objekten benützt man deshalb einen 3D-Scanner.

    Keine passenden Treffer.

    Drucken im 3D-Format ist eine Welt unbegrenzter Möglichkeiten. Doch während sich die Drucker in den letzten Jahren massiv entwickelt haben und immer anwenderfreundlicher wurden, schien es bei den 3D-Scannern etwas langsamer zu gehen. In Fachkreisen wurde diese langsame Entwicklung durchaus bedauert, da die vielfältigen Möglichkeiten der 3D-Drucker aufgrund der fehlenden Scanner-Technologien nicht völlig ausgeschöpft werden konnten. Inzwischen wurde jedoch eine Reihe von hochwertigen Technologien entwickelt, die auch durchaus preisgünstig sein können. Einige basieren auf der Lasertechnik, andere Technologien arbeiten mit normalen Kameras und benützen die Fototechnik. Beim Scannen per Kameratechnik besteht jedoch das nicht zu unterschätzende Problem, dass die Software, die die Fotos in digitale Repliken umwandeln muss, oft zu schwierig zu handhaben oder nicht genau genug ist.


    3D-Scanner Beratung

    Mit Apps und Smartphones kann man heute vieles. Kein Wunder also, dass es sowohl für iOS als auch für Android eine Reihe von Apps gibt, mit denen man Gegenstände für den späteren 3D-Druck abfotografieren und scannen kann. Leider hat sich herausgestellt, dass die meisten Apps nicht sehr genau arbeiten und dass das Resultat oft zu wünschen übrig lässt. Besser geeignet sind bisher immer noch richtige Laser-Scanner. Einige sind stationäre Geräte, die in der Größe in etwa einem normalen Drucker entsprechen. Diese Scanner sind für kleinere Gegenstände natürlich perfekt, haben aber das Problem, dass der Rahmen sehr schnell gesprengt wird.

    Eine weitere interessante Innovation kommt von Apple. Hier gibt es ein Zusatzgerät für das iPad, das aus der iPad-Kamera einen 3D-Scanner macht. Aber die Arbeit mit dem relativ unpraktischen iPad hat sich für viele als zu schwierig erwiesen.

    Ein Selbstbaumodell arbeitet sogar mit Flüssigkeiten. Das zu scannende Objekt wird in einen Becher mit Milch oder Tinte abgesenkt und mithilfe der Flüssigkeit gescannt. Hier sind wir im absoluten Hobby-Bereich, da der Scanner erst einmal selbst zusammengebaut werden muss. Zudem ist es fraglich, wie praktisch es ist, wenn das zu scannende Objekt milch- oder tintentauglich sein muss.

    Besonders bemerkenswert ist eine neue Generation von 3D-Handheld-Scannern. Hier hat man nun offenbar die perfekte Lösung gefunden! Die portablen Scanner liegen leicht in der Hand und erinnern in der Form in etwa an die Barcode-Scanner, die in Supermärkten benutzt werden. Sie sind leicht, können überall eingesetzt werden und scannen Gegenstände egal welcher Größe und Form.


    Die vielen Möglichen beim 3D-Handheld-Scannen

    Es eröffnet sich hier eine völlig neue Welt, die unsere Zukunft vielleicht mehr beeinflussen wird, als wir im Moment glauben. In den USA werden an einigen Universitäten beispielsweise bereits Kunstobjekte oder Funde aus Ausgrabungen mit der Hand eingescannt. Der Student kann sich das Objekt dann zuhause ausdrucken und aus der Nähe betrachten. Kostbare Gegenstände, die man sonst nur per Foto oder durch dickes Panzerglas kennt, werden nun reales Anschauungsmaterial. Die meisten 3D-Handheld-Scanner bieten dem User auch die Möglichkeit, mit den Maßstäben zu arbeiten. Ein großes Objekt kann eingescannt und in einem kleineren Maßstab ausgedruckt werden. So wird das 3D-Foto in der breiten Bevölkerung seit Sommer 2015 immer beliebter. Menschen lassen sich einscannen und erhalten ein Modell von sich in Puppengröße. Man sieht: 3D-Scannen hat auch einen großen Fun-Faktor.

    Aber natürlich gibt es vor allem im industriellen Bereich zahlreiche Situationen, in denen ein 3D-Handheld-Scanner erfolgreich eingesetzt werden kann.


    3D-Scanner kaufen

    Es gibt inzwischen eine Reihe von verschiedenen Geräten auf dem Markt. Beim Preisvergleich fällt auf, dass die Preisspanne sehr groß ist. Sie reicht von der preisgünstigen App für 89 Cent bis hin zu kompakten Geräten für mehrere Tausend Euro. Besonders teuer sind stationäre Laser-Scanner, die vor allem dann ihre Berechtigung haben, wenn man mikrotechnologische Ansprüche stellt.

    Vor dem Kauf muss man sich natürlich prinzipiell dafür entscheiden, was gescannt werden soll.

    Die größte Flexibilität hat man unter allen Umständen mit Handheld-Geräten. Hier ist es egal, wie groß das Objekt ist, ob es weich oder fest ist, steht oder liegt. Vor dem Kauf sollte noch überprüft werden, welche Software mit dem Scanner folgt und ob sie mit der Software, die man ansonsten verwendet, kompatibel ist. Einige Handscanner arbeiten nur mit iOS, andere ausschließlich mit Windows. Die Software sollte außerdem leicht zu bedienen sein, damit das gescannte Objekt ohne großen Einsatz an den 3D-Drucker weitergereicht werden kann. Letztendlich muss auch noch geklärt werden, ob der vorhandene Drucker mit dem Scanner kompatibel ist. Hier gibt es aber nur selten Probleme.

    Inzwischen sind einige Produkte im Bereich „3D-Scanner Handheld“ auf dem Markt. Ein gutes Beispiel ist der XYZprinting 3D Handscanner. Er liegt leicht und locker in der Hand, und jedes Objekt kann aus einer Entfernung von 10 bis 70 Zentimetern eingescannt werden. Die Auflösung liegt mit 640x480 Pixel sehr hoch, und die Umwandlung mithilfe der dazugehörigen 3D-Scanner Software verläuft zügig und schnell. Nach wenigen Minuten kann der User das Objekt als bearbeitungsfähige Replik auf dem Monitor bewundern. Dabei arbeitet der XYZ Handscanner mit üblichen Laptops und Tablets per USB zusammen. Mit einem Preis von 199 Euro ist er zudem sehr kostengünstig. Weiter zum 3D-Handscanner...

    Abbildung 3D Handscanner von XYZprinting

    Die Software

    Fast alle Geräte werden mit einer eigenen Software geliefert, trotzdem gibt es auch andere Software auf dem Markt, die man für bestimmte Projekte gezielt einsetzen kann. Microsoft bietet eine eigene Software an, die für die meisten Windows-kompatiblen Geräte geeignet ist. Aber auch andere Software-Entwickler haben Angebote. So gibt es inzwischen eine Software, die er zulässt, dass man mit der ganz normalen Kamera fotografiert. Die Fotos werden dann per Software in 3D-Objekte umgewandelt. Sie erlaubt es auch, dass die 3D-Objekte auch auf dem Monitor weiterhin wie Fotos aussehen. Sie erinnern dann an Hologramme. Dieses System ist besonders beliebt, wenn es darum geht, aus Menschen kleine 3D-Puppen herzustellen.


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