TOP-AKTION 05.02.12

Epson C9200N ab 2.069,00 € inkl. MwSt. portofrei (D)
Weiter zum kostenlosen Rückruf
Toner, Tinte und Drucker bei PrinterCare Empfehlungen jetzt lesen ... Empfehlungen jetzt lesen ... Empfehlungen jetzt lesen ... Zur Homepage printer-care.de
 Top: 1|2|3| Drucker| Toner
  Login (Wiederbesteller)    Registrieren (Neukunde)    Passwort vergessen?   Öffentliche Auftraggeber
Datenschutz Kontakt Impressum

Farblaserdrucker

Kriterien für die Auswahl eines Laserdrucker / Farblaserdrucker


Wenn es um die Anschaffung eines neuen Laserdruckers geht, hat der Anwender die Wahl zwischen Dutzenden von Modellen verschiedener Hersteller. Der folgende Text sagt Ihnen, auf was Sie beim Kauf achten sollten.

Eines vorweg: Den Rundum-Sorglos-Laserdrucker, der für jeden Anwender gleichermaßen geeignet ist, gibt es nicht. Je nachdem, was Sie in welcher Qualität und welcher Menge mit dem Gerät drucken möchten, kommt für Sie eher dieses oder jenes Modell infrage. Sie sollten sich daher vor dem Kauf Gedanken machen, wofür Sie den Drucker nutzen wollen.

Der folgende Text soll Ihnen bei der Auswahl helfen. Er ist aufgebaut wie eine Checkliste, anhand derer Sie die technischen Daten eines SW- oder Farblaserdruckers einordnen können. Sie zeigt Ihnen, welche Punkte für welchen Einsatzzweck wichtig sind und welche Sie getrost vernachlässigen können.


- Geschwindigkeit: Ganz oben bei den technischen Angaben zu einem Laserdrucker steht normalerweise die Geschwindigkeit. Selbst einfache Modelle kommen heute auf mindestens 16 Seiten pro Minute, die Oberklasse legt in der gleichen Zeit 40 Seiten und mehr ins Ausgabefach. Doch hat dieser Wert in der Praxis oft nur untergeordnete Bedeutung. Denn Studien zufolge umfasst der durchschnittliche Druckjob gerade einmal zwischen drei und fünf Seiten. Umfangreiche Druckaufträge mit Dutzenden von Seiten schicken die meisten Anwender nur äußerst selten los.

Außerdem sollten Sie wissen, dass sich der Wert für die Geschwindigkeit immer nur auf das Kopier- bzw. Drucktempo des Laserdruckers bezieht. Sie können daran ablesen, wie viele Seiten die Mechanik des Geräts, das so genannte Druckwerk, pro Minute verarbeiten kann. Nicht berücksichtigt ist dabei die Zeit, die der Laserdrucker zum Berechnen der Daten und für den Aufbau der Seite benötigt. Die tatsächliche Geschwindigkeit ist also niedriger und abhängig davon, was ausgedruckt werden soll. Eine umfangreiche Grafik erfordert beispielsweise eine längere Berechnungszeit als ein Textausdruck.


- Aufwachzeit: Wesentlich interessanter als die Angabe der Geschwindigkeit ist für die meisten Anwender die Aufwachzeit eines Laserdruckers. An diesem Wert können Sie ablesen, wie viel Zeit nach dem Abschicken eines Druckauftrags vergeht, bis das Gerät aus dem Standby-Modus aufgewacht ist und die erste Seite ausgedruckt hat. Gute Geräte schaffen das in sieben bis acht Sekunden, Laserdrucker der Einsteigerklasse benötigen 13 Sekunden und mehr. Wenn Sie nur selten etwas drucken, kann Ihnen dieser Wert weitgehend egal sein. Wird ein Drucker jedoch intensiv genutzt, etwa innerhalb einer Firma, sorgt eine kurze Aufwachzeit für ein flüssigeres Arbeiten.


- Auflösung und Druckqualität: Die Standard-Druckauflösung eines Laserdruckers beträgt 600 x 600 dpi (dots per inch, Punkte pro Zoll). Das ist für Text- und einfachen Bilddruck völlig ausreichend. Teurere Geräte, darunter vor allem Postscript-Drucker (siehe weiter unten), bieten auch höhere Auflösungen wie 1200 x 1200 dpi an. Das ist in erster Linie für Grafiker und den Ausdruck von DTP-Seiten interessant. Und: Auch mit einer höheren Auflösung ist ein Laserdrucker, und das gilt auch für Farblaser, für den Ausdruck von Fotos generell nur bedingt geeignet. Tintenstrahldrucker liefern bei dieser Aufgabe bessere Ergebnisse.

Eine wirklich schlechte Druckqualität müssen Sie heute bei keinem aktuellen Laserdrucker mehr befürchten. Selbst preiswerte Geräte bringen beim Textdruck saubere Ergebnisse, Unterschiede zu anderen Modellen sind nur unter dem Mikroskop erkennbar. Lediglich den Fotodruck beherrschen die höherpreisigen Laserdrucker meist etwas besser und vermeiden beispielsweise eine Rasterbildung auf den Bildern. Trotzdem kommen sie an die Ergebnisse von Tintenstrahldruckern nicht heran.


- Speicherausstattung: Laserdrucker sind mit einem eigenem Arbeitsspeicher ausgestattet. In diesem Speicher bauen sie die Seite zunächst auf, bevor sie sie aufs Papier bringen (die Ausnahme sind GDI-Drucker, siehe unten). Je komplexer die Seite ist, je mehr Bilder sie enthält, desto größer ist ihr Speicherbedarf. Fällt die Seite größer aus als der zur Verfügung stehende Druckerspeicher, versagt das Gerät üblicherweise seinen Dienst.

Zum Glück sind heutzutage auch bei preiswerten Laserdruckern 8 MByte Speicher Standard, was für die meisten Aufgaben ausreicht. Lediglich umfangreiche Grafiken können sie nicht verarbeiten. Höherwertige Drucker sind mit 128, 256 oder noch mehr Megabyte Arbeitsspeicher ausgerüstet, außerdem lässt sich der Speicher meist auch nachträglich noch erweitern. Diese Geräte können dann auch die hochauflösenden Grafiken professioneller Bildbearbeitungsprogramme und komplexe DTP-Seiten aufnehmen.


- Format: Die Mehrzahl der Laserdrucker arbeitet mit Papier im Format DIN A4, bei einigen Geräten können Sie auch kleinere Blätter oder Briefumschläge einlegen. Daneben existiert eine ganze Klasse von A3-Druckern, die in erster Linie bei Architekten, Bauzeichnern, Ingenieurbüros, Werbeagenturen und Verlagen zum Einsatz kommen. A3-Laserdrucker verarbeiten immer auch A4-Papier, sie sind heute schon für weniger als 1000 Euro erhältlich.


- Farbe: Farblaserdrucker gibt es bereits ab etwa 200 Euro, sie sind damit auch für private Anwender erschwinglich. Farblaser enthalten jeweils eine Tonerkartusche für die vier Grundfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz, die nacheinander auf das Papier aufgetragen werden. Auf diese Weise lassen sich farbige Präsentationsunterlagen, Diagramme, Projektunterlagen etc. in guter bis sehr guter Qualität anfertigen. Der Seitenpreis ist dabei niedriger als bei den meisten Tintenstrahldruckern. Gegenüber der Konkurrenz aus dem Tintenlager haben Farblaser zudem den Vorteil, dass Toner im Unterschied zu Tinte nicht eintrocknet.

Farblaserdrucker sind eine gute Wahl für den flexiblen und schnellen Farbausdruck von Kleinauflagen.


- Schnittstellen: Jeder Laserdrucker besitzt heute eine USB-2.0-Schnittstelle, ausgeführt üblicherweise in der High-Speed-Variante mit einer Datenrate von maximal 480 MBit pro Sekunde. Diese Schnittstelle wird von jedem aktuellen Betriebssystem und jedem PC und Macintosh-Rechner unterstützt. Einige höherpreisige Modelle bieten zusätzlich noch eine parallele Schnittstelle nach dem Standard IEEE 1284 mit LPT-Anschluss. Sie können auch in Umgebungen verwendet werden, in denen noch ältere Computer oder Betriebssysteme (wie etwa Windows NT 4.0) ohne USB-Unterstützung zum Einsatz kommen.


- Netzwerk: Laserdrucker für professionelle Büroumgebungen weisen häufig eine Ethernet-Schnittstelle mit RJ-45-Buchse auf, um den Drucker direkt in ein lokales Netzwerk zu integrieren. Die Konfiguration der Netzwerk-Einstellungen erfolgt entweder über das Bedienfeld des Druckers oder mithilfe eines Webinterface im Browser auf dem PC des Administrators. Anschließend können Sie den Drucker von jedem Computer im Netzwerk aus wie einen lokal angeschlossenen Printer ansteuern und für Ihre Ausdrucke verwenden. Einige Laserdrucker enthalten auch einen WLAN-Adapter für einen drahtlosen Netzwerkanschluss. Sie setzen natürlich das Vorhandensein eines Funknetzwerks voraus.


- Duplexdruck: Besitzt ein Laserdrucker eine Duplexeinheit, so kann er selbstständig Vorder- und Rückseite eines Blattes bedrucken, ohne dass Sie es umdrehen müssten. Das spart Papier und geht schneller, als wenn Sie die Seite manuell wenden müssten.


- Papierkapazität: Wenn Sie regelmäßig größere Volumen drucken, also Druckaufträge von einigen Dutzend Seiten und mehr losschicken, sollten Sie zu einem Laserdrucker mit großem Papiervorrat greifen. Üblich sind 250 Blatt, für Ihre Zwecke sollten es 500 oder besser noch 1000 Blatt sein. Für viele Modelle sind zusätzliche Papierkassetten als Zubehör erhältlich. Der größere Papiervorrat ist aber auch in professionellen Umgebungen und für Arbeitsgruppen sinnvoll, da keine Zeit mit dem ständigen Nachlegen von Papier vergeudet werden muss.


- Treiber: Ein Treiber ist eine Software, die den Drucker mit dem Betriebssystem auf Ihrem PC verbindet, also etwa mit Windows 7. Achten Sie darauf, dass für den gewünschten Laserdrucker Treiber für Ihr Betriebssystem verfügbar sind. Falls nicht, können Sie den Drucker nicht in Betrieb nehmen. Für ihre Einsteigermodelle bieten die Hersteller oftmals lediglich Treiber für Windows XP, Vista und 7 an (siehe auch GDI-Drucker). Wenn Sie mit einer älteren Windows-Version arbeiten, etwa mit Windows Me oder 2000, vergewissern Sie sich, dass es auch hierfür Treiber gibt.

Falls Computer der Firma Apple unterstützt werden, dann häufig erst ab der Betriebssystemversion Mac OS X 10.x. Treiber für Linux und Unix bieten die Druckerhersteller, wenn überhaupt, meist nur für ihre teuren, professionellen Geräte an.


- GDI-Drucker: Das Graphics Device Interface ist eine Software-Schnittstelle, die es nur in Windows gibt. Sie erlaubt die Konstruktion besonders preiswerter Laserdrucker, da die gesamte Berechnung eines Druckauftrags auf dem PC und nicht durch den Drucker erfolgt. Der Printer kann daher auf viele ansonsten notwendige Teile verzichten. In früheren Jahren galten GDI- als langsamer als normale Laserdrucker, da die Berechnung der Druckdaten durch die CPU des Computers längere dauerte als auf dem Prozessor des Printers. Dank leistungsstärkerer PC-Prozessoren gilt das heutzutage nicht mehr. Ein Nachteil jedoch bleibt: GDI-Drucker lassen sich prinzipiell nicht an einem Apple- oder Linux-Computer betreiben und sind auch für Windows NT 4 sowie ältere Windows-Varianten ungeeignet.


- Multifunktionsgeräte: Sie werden auch All-in-One-Drucker oder kurz AIOs genannt und vereinigen einen Laser- oder Tintenstrahldrucker mit einem Scanner und einem Kopierer, in vielen Fällen kommt auch noch die Faxfunktion hinzu. Sie bekommen damit also mehrere Funktionen in einem Gerät. Dieses Konzept spart auch Kosten für Verbrauchsmaterialien, da beispielsweise Drucker und Kopierer mit dem gleichen Toner arbeiten.


- Postscript: Postscript ist eine von der Firma Adobe erfundene Seitenbeschreibungssprache, die sehr präzise und geräteunabhängige Ausdrucke erlaubt. Wichtig ist das fast ausschließlich für den professionellen DTP- und Grafikbereich, Privatanwender und auch die meisten Firmen können auf einen Postscript-Laserdrucker verzichten. Falls Sie jedoch im Grafikbereich arbeiten, achten Sie darauf, dass Ihr Drucker „Adobe Postscript“ spricht. Einige Druckerhersteller haben eigene Postscript-Varianten entwickelt, um sich so die Lizenzzahlungen an Adobe zu sparen. Sie behaupten zwar, diese Varianten seien hundertprozentig kompatibel zum Original, darauf können Sie sich jedoch nicht verlassen.


- Preis: Natürlich achten Sie als Kunde zunächst einmal auf den Endverkaufspreis eines SW- oder Farblaserdruckers und sehen zu, dass Sie ein Gerät mit einem möglichst günstigen Preis-/Leistungsverhältnis bekommen. Sie sollten sich jedoch auch über den Seitenpreis informieren. Das ist der Preis, den der Ausdruck einer Seite kostet, wenn man die Kosten für den Toner und die anderen Verbrauchsmaterialien wie etwa die Bildtrommel berücksichtigt. Die Unterschiede zwischen den Geräten sind hier teilweise so groß, dass man beim Einsatz eines Druckers über mehrere Jahre hinweg den Gerätepreis beinahe schon vernachlässigen kann. Einige Hersteller geben den Seitenpreis ihrer Laserdrucker von sich aus an. Bei anderen erfahren Sie ihn aus den Tests von PC-Zeitschriften wie PC Welt oder CHIP oder von speziellen Portalen wie www.druckkosten.de.



Ihr Gerät jetzt in der Drucker Profi-Suche finden ...

Druckansicht